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	<title>Kommentare f&#252;r Zeitgeistblog</title>
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	<description>Marketing, Werbung und anderes</description>
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		<title>Kommentar zu Zu viel ist zu viel ist zu viel ist zu viel von HinzundKunz</title>
		<link>http://www.zeitgeistblog.de/zu-viel-ist-zu-viel-ist-zu-viel-ist-zu-viel/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>HinzundKunz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:09:56 +0000</pubDate>
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		<description>Schade, das Video ist nicht mehr aufzufinden. 

Ich habe übrigens eine Empfehlung. Werbefreiheit erreicht man dann, wenn man sich zumindest teilweise aus dem ganzen Medienbumms raushält. 

Kein Kino, kein Schaufensterbummel, kein TV und kein Internet. Vielleicht für eine Zeit während des Urlaubs? Oder doch lieber an fünf Wochentagen?

Man findet wieder Muße und wenn Sie nicht unter neurotischenHyperaktivitätszwängen leiden, werden Sie durchaus in dieser Zeit wieder zu mehr Inspiration und richtiger Freude finden. Werbung wird, wenn sie in Maßen analysiert wird sogar zu einer, wie Sie selbst schon indirekt anmerkten, unterhaltsamen Sache. Es taugt im Zuge des reichlich unverschämten Neuromarketings sogar zur inneren Reflektion und schult in diesem Bereich den Aufmerksamen Beobachter. Das halte ich für dringend geboten, wenn man nicht von jedem Werbepsychopathen mit seinem Müll hinterrücks und unbewußt befallen werden möchte. 
Den meisten Menschen fehlt dafür die notwendige Aufmerksamkeit, das liegt aber insbesondere an der steten Reizüberflutung, der sich jeder aussetzt, der freiwillig sexualisierte brutalisierte &quot;Unterhaltung&quot; konsumiert, sich dauerhaft mit Oberflächlichkeit beflimmern läßt und zwischendurch 50-250 Werbebotschaften verdauen muss. 

Radio gibts als Podcast, einige interessante Sendungen ohne nervige Werbung im Netz, oft auch schon als Podcast, Musik kann man sich auf Cds kaufen (weniger ist auch hier mehr). 

Also lange Rede kurzer Sinn: Der geballten Werbeflut muss man sich entziehen, soweit man das kann, dem Medieneinfluß ein gutes Stück entgehen aus der gewonnenen Zeit gewinnt man Langsamkeit und findet innerlich wieder eine Ruhe, die sich in einer vielschichtigeren Sensibilität äußert mit der man dann ausgewählte Contents viel intensiver und detailierter wahr nehmen kann. 

Ich verzichte seit Jahren auf Kino, seit mehr als 10 Jahren auf TV und Radio gibts nur als Onlinepodcast. Verzichte auf Zeitungen und Zeitschriften und lese gelegentlich in der sonst für Tageszeitung verlorenen Zeit lieber ein Buch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, das Video ist nicht mehr aufzufinden. </p>
<p>Ich habe übrigens eine Empfehlung. Werbefreiheit erreicht man dann, wenn man sich zumindest teilweise aus dem ganzen Medienbumms raushält. </p>
<p>Kein Kino, kein Schaufensterbummel, kein TV und kein Internet. Vielleicht für eine Zeit während des Urlaubs? Oder doch lieber an fünf Wochentagen?</p>
<p>Man findet wieder Muße und wenn Sie nicht unter neurotischenHyperaktivitätszwängen leiden, werden Sie durchaus in dieser Zeit wieder zu mehr Inspiration und richtiger Freude finden. Werbung wird, wenn sie in Maßen analysiert wird sogar zu einer, wie Sie selbst schon indirekt anmerkten, unterhaltsamen Sache. Es taugt im Zuge des reichlich unverschämten Neuromarketings sogar zur inneren Reflektion und schult in diesem Bereich den Aufmerksamen Beobachter. Das halte ich für dringend geboten, wenn man nicht von jedem Werbepsychopathen mit seinem Müll hinterrücks und unbewußt befallen werden möchte.<br />
Den meisten Menschen fehlt dafür die notwendige Aufmerksamkeit, das liegt aber insbesondere an der steten Reizüberflutung, der sich jeder aussetzt, der freiwillig sexualisierte brutalisierte &#8220;Unterhaltung&#8221; konsumiert, sich dauerhaft mit Oberflächlichkeit beflimmern läßt und zwischendurch 50-250 Werbebotschaften verdauen muss. </p>
<p>Radio gibts als Podcast, einige interessante Sendungen ohne nervige Werbung im Netz, oft auch schon als Podcast, Musik kann man sich auf Cds kaufen (weniger ist auch hier mehr). </p>
<p>Also lange Rede kurzer Sinn: Der geballten Werbeflut muss man sich entziehen, soweit man das kann, dem Medieneinfluß ein gutes Stück entgehen aus der gewonnenen Zeit gewinnt man Langsamkeit und findet innerlich wieder eine Ruhe, die sich in einer vielschichtigeren Sensibilität äußert mit der man dann ausgewählte Contents viel intensiver und detailierter wahr nehmen kann. </p>
<p>Ich verzichte seit Jahren auf Kino, seit mehr als 10 Jahren auf TV und Radio gibts nur als Onlinepodcast. Verzichte auf Zeitungen und Zeitschriften und lese gelegentlich in der sonst für Tageszeitung verlorenen Zeit lieber ein Buch.</p>
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