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The Fun Theory: Spaß für eine bessere Welt

pianoDie Volkswageninitiative in Stockholm sponsort derzeit eine Nachhaltigkeitskampagne – mit beneidenswertem Erfolg: In drei Videos wird gezeigt, wie man mit einfachsten Mitteln die Menschen dazu bewegen kann, Gutes das Richtige zu tun.

Das Konzept nennt sich “The Fun Theory” und wird von der Volkswagen-Initiative so erklärt:

We believe that the easiest way to change people’s behaviour for the better is by making it fun to do.

Das Schöne daran: Es funktioniert. Die Menschen benutzen die Treppe, sie werfen ihren Müll weg und sortieren Flaschen.

Kaum vorstellbar, wie die Welt aussehen würde, wenn nun alles mit einem Spaßfaktor verbunden werden würde! Ein Ort der Sauberkeit – und voller schlanker, beweglicher Menschen!

Aber im Ernst: Trotz des Kampagnen-Erfolgs muss man zugeben, dass die Ideen sicher nur kurzfristig wirken. Bzw. es ist eher der Überraschungseffekt als der Spaßfaktor, der die Menschen hier zum richtigen Handeln bewegt. Und wenn der Effekt erstmal bekannt ist, ist man nicht mehr überrascht und nimmt doch wieder die Treppe. Aber was solls – der Zweck der Kampagne wird deutlich und die Menschen denken vllt. etwas über ihr tägliches Verhalten nach, und darauf kommts ja an.

Der Piano-Spot wurde übrigens mittlerweile mehr als 3 Mio. Mal aufgerufen. Der Mülleimer-Spot etwas über 500.000 Mal. Der Video-Kanal wurde über 55.000 Mal angeklickt und hat über 3.000 Abonnenten. Ich denke, die Zahlen sprechen für sich.

Die Kampagne wurde von Tribal DDB, Stockholm, Schweden entwickelt. Teil der Kampagne ist außerdem der Fun Theory Award: Die beste Idee oder Erfindung, die die Fun-Theory bestätigt bzw. weiterführt wird mit 2.500 Euro belohnt.

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